Etablierte Internet Provider wollen Markteintritt von switchplus ag verhindern

28. September 2009 / Roland Eugster

Viele grosse Internet Provider in der Schweiz versuchen mit allen Mitteln, den erfolgreichen Markteintritt von switchplus ag zu verhindern. Die von ihnen erreichte superprovisorische Verfügung ist ungerechtfertigt und SWITCH ist enttäuscht, dass anstelle des Dialogs der Rechtsweg beschritten wird.

Hintergrund
Mitte August hat SWITCH ihre neu gegründete 100%-ige Tochtergesellschaft switchplus ag lanciert. Damit leistet SWITCH einen wichtigen Beitrag zur eigenen Zukunftssicherung, da die staatlich regulierte Tätigkeit der Registrierungsstelle bis 2015 begrenzt ist. Dadurch besteht für die in diesem Bereich beschäftigten Mitarbeitenden ein grosses Arbeitsplatzrisiko.
Viele Kunden von SWITCH wünschen seit Jahren, dass SWITCH zusätzliche Dienstleistungen im Zusammenhang mit Domain-Namen anbietet. Mit switchplus ag kommt SWITCH diesem Kundenwunsch nach und kann den Mitarbeitenden eine Arbeitsplatzperspektive bieten.

Missverständnisse geklärt – Angebot gemacht
Etablierte Internet Provider haben den Markteintritt von switchplus heftig kritisiert. An einer gemeinsamen Aussprache konnte SWITCH mehrere Missverständnisse aus dem Weg räumen und klarstellen, dass switchplus organisatorisch, rechtlich und finanziell von SWITCH getrennt ist.
SWITCH hat den Internet Providern verschiedene Lösungsansätze zur Problembehebung angeboten. Bedauerlicherweise sind diese darauf nicht eingegangen und haben stattdessen den Rechtsweg eingeschlagen. Die Verfügung verpflichtet SWITCH die Nennung und Verlinkung von switchplus ag auf der Einstiegsseite von SWITCH zu beseitigen.
Gemeinsam mit den diskussionsbereiten Internet Providern wird SWITCH in den nächsten Wochen nach befriedigenden Lösungen suchen. Die Kritik am Markteintritt von switchplus hält SWITCH für ungerechtfertigt und wird sich mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen wehren.