SWITCH verstärkt Massnahmen im Kampf gegen Internetkriminalität

19. Juli 2010 / Marco D'Alessandro

Ab sofort blockiert SWITCH Internetadressen, die für Phishing missbraucht werden oder schädliche Software ("Malware") verbreiten, und nimmt sie vom Netz. Damit verstärkt SWITCH die Massnahmen im Kampf gegen Internetkriminalität.

SWITCH betreibt ein Computer Emergency Response Team (SWITCH-CERT). Dieses schützt nicht nur die Schweizer Hochschulwelt, sondern generell den Internetstandort Schweiz vor Angriffen aus dem Cyberspace.

"Unser Team von Experten arbeitet seit Jahren mit führenden Finanzdienstleistern, dem Bund und Fachleuten auf der ganzen Welt zusammen", sagt Dr. Serge Droz, Leiter von SWITCH-CERT. "Wir unternehmen alles, um Schweizer Internetadressen vor Missbrauch zu schützen."

Bei Hinweisen von Behörden blockiert SWITCH-CERT ab sofort Internetadressen, die für Phishing missbraucht werden oder schädliche Software ("Malware") verbreiten. In diesem Zusammenhang hat das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) die Melde- und Analysestelle Informationssicherheit (MELANI) anerkannt. Sie ist somit ermächtigt, bei SWITCH die Blockierung zu verlangen. Die Grundlagen für diese Massnahmen sind in der Verordnung über die Adressierungselemente im Fernmeldebereich (AEFV) verankert.

Über SWITCH
SWITCH hat als Non-Profit Organisation und Pionier das Internet in der Schweiz etabliert. Als Internet-Dienstleister der Schweizer Hochschulen und der breiten Öffentlichkeit entwickelt SWITCH innovative Lösungen und vereinfacht damit das digitale Leben in der Schweiz.

TV-Tipp: Beitrag "SWITCH sorgt für Sicherheit im Internet" vom 23. Juli 2010 im Top Regio Zürich von Tele Top.