06.06.2013

Mehr Malware auf Schweizer Webseiten: SWITCH meldet erneuten Anstieg

Im Jahr 2012 konnten über 2'800 Webseiten mit der Endung .ch oder .li von sogenanntem Drive-By Code gesäubert werden. SWITCH warnt, dass Malware im 2013 die grösste Bedrohung für Internet-Nutzer ist. Denn der Negativ-Trend setzt sich fort: Im ersten Quartal 2013 wurden 25 Prozent mehr Webseiten mit Malware verseucht. Weiterlesen

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SWITCH...

  • ist eine privatrechtliche, nicht-staatliche Stiftung.
  • hat 110 Mitarbeitende am Firmensitz in Zürich.
  • entwickelt seit über 25 Jahren Internetdienste, die Schweizer Studierende, Lehrende & Forschende erfolgreicher machen. Bsp. SWITCHaai: Die Single-Sign-On-Lösung nutzen heute 98 Prozent der Hochschulangehörigen fast täglich.
  • bietet auch kommerziellen Kunden ausgewählte Web-Dienste.
  • betreibt ein eigenes Highspeed-Glasfasernetz für Hochschulen und Forschungsinstitute (u.a. CERN, PSI) zum sicheren Datenaustausch.
  • gründete 1996 das nationale Computer-Sicherheitsteam der Schweiz: Dank SWITCH-CERT ist die Schweiz in Sachen Malware-Bekämpfung weltweit auf Platz 1.
  • brachte Ende der 80er-Jahre das Internet in die Schweiz und wurde erster Internet Service Provider des Landes.

 

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Häufige Fragen & Irrtümer

SWITCH ≠ Domain-Registrierungsstelle
SWITCH ≠ Bundeseigentum
Was zeichnet SWITCH als Non-Profit-Organisation aus?
Wie finanziert sich SWITCH?
Wohin fliessen die Einnahmen der Tochterfirma switchplus?

SWITCH ≠ Domain-Registrierungsstelle
Die Stiftung widmet sich vor allem einem Thema: der Entwicklung hochwertiger, massgeschneiderter Web-Dienste und -Infrastrukturen, die Schweizer Studierende, Forschende und Lehrende in ihrem Alltag benötigen. Genau zu diesem Zweck wurde die Stiftung auch 1987 gegründet. Bis heute spielt SWITCH eine Schlüsselrolle als Technologie- und IT-Kompetenzzentrum für Schweizer Hochschulen und die Forschung. Daneben ist SWITCH seit BEginn des Internets für die Verwaltung der .ch- und .li-Domain-Namen verantwortlich, da Forschende der Schweizer Hochschulen diese benötigten.

SWITCH ≠ Bundeseigentum
SWITCH gehört nicht dem Bund, ist weder halb- noch dreiviertelstaatlich, ebensowenig unter staatlicher Kontrolle. Wie jede privatrechtliche Stiftung auch, geniesst SWITCH Wirtschaftsfreiheit im Rahmen der Statuten. Web-Dienste, die SWITCH erfolgreich für die Hochschulen entwickelt hat – etwa Domain-Namen oder Sicherheits-Dienstleistungen – können auch der Öffentlichkeit und Wirtschaft angeboten werden.

Was zeichnet SWITCH als Non-Profit-Organisation aus?
SWITCH verfolgt insgesamt keine kommerziellen Gewinnziele, sondern dient ihrem übergeordneten Stiftungszweck: Studierende, Lehrende und Forschende in der Schweiz mit den richtigen Internetdiensten weltweit erfolgreicher machen. Dies ist in den Stiftungsstatuten festgelegt, ebenso wie die strategischen und wirtschaftlichen Methoden, die SWITCH zur Realisierung dieses Zwecks offenstehen. Natürlich lässt sich auch SWITCH an ihrer Effizienz messen lassen und agiert wirtschaftlich nachhaltig. Dies geschieht im Einklang mit Mission und Vision der Stiftung (siehe Profilseiten).

Wie finanziert sich SWITCH?
Die Stiftung finanziert sich durch IT-Dienstleistungen für Hochschulen und hochschulnahe Organisationen, aus Erträgen von Finanzanlagen sowie aus Projektbeiträgen des Bundes und der EU. Erträge aus kommerziellen Quellen dienen allein der Finanzierung neuer Projekte für Hochschule und Forschung – zum Beispiel Security-Dienste, Einnahmen der Tochtergesellschaft switchplus ag oder die mit dem Bundesamt für Kommunikation vereinbarten Aufwandsentschädigung für die Registriertätigkeit.

Wohin gehen die Einnahmen der Tochterfirma switchplus?
Den Gewinn der Tochterfirma switchplus ag investiert SWITCH direkt in den Wissenschaftsstandort Schweiz: in neue, innovative Internet-Technologien für den Hochschul- und Forschungsalltag der Studierenden, Lehrenden und Forschenden. Mit anderen Worten: Wie alle ihre Einnahmen nutzt SWITCH auch dieses Geld vollumfänglich zur Förderung der Schweizer Hochschulen.