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Von allen vier Seiten gut gesicherter "Mesh Node" in der Nähe von Belmont.


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So kann's auch gehen: Aufgrund starken Windes und zu lockeren Sicherungsseilen ist diese Antenne stark verbogen und als Knoten nicht mehr zu gebrauchen.

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Masche für Masche voran

Wie kann man Sensordaten – etwa Luftdruck, Temperatur, Schadstoffgehalt, Feuchtigkeit – von den entlegensten Orten ohne festen Internetanschluss möglichst sicher weitertransportieren? Mit dieser Frage haben sich die Universität Bern, MeteoSwiss, PCEngines und SWITCH auseinandergesetzt.

Worum es geht
Um spezielle Messdaten von entlegenen Orten sicher in das Glasfasernetzwerk weiterzutransportieren, könnten Wissenschaftler weltweit spezielle Ad-Hoc-Netze nutzen, auch "Wireless Mesh Networks" (WMN) genannt. Diese eignen sich nämlich, um drahtlos selbst grosse Entfernungen zu überbrücken. Der "Trick" dahinter: WMNs sind in der Lage, sich zu einem bestimmten Zeitpunkt selbst aufzubauen, zu konfigurieren und mit anderen Ad-Hoc-Netzen zu vermaschen. Sie bestehen aus verschiedenen Wireless-LAN-fähigen Komponenten: Das können etwa Personal Digital Assistents, Notebooks oder Mobilfunkgeräte sein, die die Daten untereinander weiterreichen. Dabei sorgt ein komplexes Routingverfahren dafür, dass Faktoren wie Rechenleistung, Energievorrat und Datenlast jeder Komponente berücksichtigt werden.

 

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CTI-Mesh-Netzwerk im Bereich Neuchâtel – Payerne, Schweiz
 

Wissenstransfer durch CTI-Mesh
"Wireless Mesh Networks for Interconnection of Remote Sites to Fixed Broadband Networks" – so heisst das Projekt, das SWITCH gemeinsam mit den Kooperationspartnern unter dem Kurzbegriff "CTI-Mesh" realisiert hat. Untersucht wurde, wie WMNs speziell im Bereich meteorologischer Anwendungen effizient einsetzen kann. Die Herausforderungen, die es für alle Projektteilnehmenden zu bewältigen galt, reichten von Software-Problemen bei der Synchronisation der Komponenten bis hin zu mechanischen Aspekten wie dem Ausrichten der Funkantennen. Analysiert wurden auch Fragen hinsichtlich Kosten, Effizienz, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit der Datenübertragung sowie die entsprechenden praktischen Lösungen (Näheres siehe CTI-Final Report). 

Zur Interessenlage
MeteoSwiss ist Betreiber des Schweizer Wetternetzwerks und verfügt über gut 130 Wetterstationen, die mit Sensoren ausgestattet sind. Hier könnten WMNs die bis zu 20 Kilometer entfernten Stationen oder sogar die Sensoren selbst zu einem eigenständigen Breitbandnetz vermaschen. Die Computerexperten von PCEngines investieren in diese Zukunftstechnologie, indem sie die notwendigen Komponenten sowie die Hardware zur Verfügung stellen. Für SWITCH könnten WMNs die innovative Möglichkeit eröffnen, das Hochschul- und Forschungsnetzwerk auf geographisch entlegene Gebiete zu erweitern.