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Mehr Phishing auf Schweizer Websites

Sicherheit im Netz 2014: 33 Prozent weniger Malware-Fälle und Zunahme von Phishing-Aktivitäten auf Schweizer Websites. 2014 stellte SWITCH auf rund 1'800 Websites Malware fest. Dies ist ein Rückgang um rund einen Drittel gegenüber 2013. Seit dem vierten Quartal bezieht SWITCH auch Phishing-Fälle in den automatisierten Prozess gegen Missbrauch von Schweizer Websites mit ein. Insgesamt hat SWITCH 2014 in über 300 Fällen Phishing auf Schweizer Websites festgestellt.

Publiziert am 31.03.2015

Mehr Betrug, aber weniger schädliche Codes auf Schweizer Websites: In 1'839 Fällen hat SWITCH letztes Jahr Malware festgestellt. Das ist rund ein Drittel weniger als 2013 mit rund 2'718 Fällen. Die Domain-Halter haben bei 1’493 Fällen den schädlichen Code nach der ersten Benachrichtigung durch SWITCH entfernt. Dem gegenüber steht die Zunahme von Phishing-Fällen. Serge Droz, Leiter des CERT, der Sicherheitsabteilung von SWITCH, sagt: "Wir beobachten eine starke Zunahme von Phishing-Meldungen an SWITCH im Vergleich zum Jahr 2013. Deshalb informiert SWITCH seit dem 1. Oktober 2014 auch in einem Fall von Phishing den Halter der verseuchten Website automatisiert per E-Mail." Die Anzahl der Phishing-Fälle hat sich vom ersten zum vierten Quartal 2014 fast verfünffacht. Der Prozess zur Entfernung verläuft gleich wie bei der Feststellung von Malware: SWITCH überprüft Phishing auf Websites und weist den Halter darauf hin. 2014 verzeichnete SWITCH 323 Phishing-Fälle, davon wurde bei 298 nach der ersten Benachrichtigung die Phishing-Seite entfernt.