SWITCHengines noch attraktiver für SNF-Forschende

Seit Anfang 2018 können Forschende Cloud-Leistungen von SWITCH, die sie für ihre vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderten Projekte beziehen, ebendiesem vollumfänglich weiterverrechnen. IT-Infrastruktur aus der Cloud ermöglicht es Forschenden, sich voll und ganz auf ihre Kernaufgabe zu konzentrieren.

Text: Christoph Witzig, publiziert am 09.03.2018

SWITCH versteht sich als Teil der Hochschulgemeinschaft. Aus der langjährigen, vertrauensvollen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Community entstehen Dienstleistungen – davon profitieren auch die Forschenden. Da diese es oft mit grossen Datenmengen zu tun haben, ist es für sie essentiell, dass sie die Daten entsprechend sicher und zuverlässig verwalten können. Eine gute Lösung, die diesen Ansprüchen gerecht wird, sind die skalierbaren Rechen- und Speicherleistungen von SWITCHengines.

Dank einfacher Bestellung können die benötigten IT-Kapazitäten schnell und unkompliziert online reserviert werden. Die gebuchten Leistungen sind dabei umgehend verfügbar. Dies ist möglich, weil die Serverstruktur von SWITCH so ausgelegt ist, dass sich mehrere tausend virtuelle Server in unterschiedlichen Konfigurationen gleichzeitig betreiben lassen. SWITCH betreibt im Schweizer Hochschulnetz zwei Rechenzentren, je eines in Lausanne und Zürich. Dort stehen auch die Server, die SWITCH für SWITCHengines zur Verfügung stellt.

IT-Infrastruktur für verschiedene Anwendungsfälle

Was besonders geschätzt wird: Mit dem flexiblen Pay-per-Use-Modell kann jederzeit zusätzliche Rechen- oder Speicherleistung abgerufen werden. Bezahlt wird nur, solange man sie benutzt. Wer aber jetzt schon weiss, dass er SWITCHengines langfristig nutzen wird, profitiert von einem Preisnachlass basierend auf der Projektdauer sowie dem gewünschten Gesamtvolumen an Compute und Storage. So oder so entfallen die teilweise erheblichen Investitionen für "On Premise"-Lösungen bei SWITCHengines komplett. Durch den Wegfall von teuren Hardwareinvestitionen, lästigen Wartungsarbeiten und Updates spart der Forschende gleich doppelt, nämlich Zeit und Geld. Des weiteren steht dem Forschenden so immer aktuelle Hardware zur Verfügung, und es muss nach Projektende keine veraltete, wenig benutzte Hardware in den Departementen der Hochschule gewartet werden. Denn SWITCH IT-Fachleute kümmern sich darum, dass SWITCHengines immer auf dem aktuellsten Stand der Technik bleibt, ein Garant für optimalen Ausfallschutz.

Forschende, die mit SWITCHengines arbeiten, wähnen sich in mehreren Hinsichten in guten Händen: Die Infrastruktur ist redundant mit  2 mal 10 GBit/s an das akademische Netzwerk von SWITCH angeschlossen. Alle Daten in der Cloud befinden sich nicht nur in der Schweiz und werden geschützt durch das Schweizer Recht, sondern unterstehen der Governance der Stiftung SWITCH, die durch die Hochschulen selber wahrgenommen wird.

 
Weitere Informationen (englisch):

SWITCHengines for Machine Learning

Download (EN)

SWITCHengines for high performance

Download (EN)

SWITCHengines for processing big datasets in research

Download (EN)

Über den Autor
Christoph   Witzig

Christoph Witzig

Seit 2005 arbeitet Christoph Witzig bei SWITCH, zur Zeit als Leiter des Bereichs Infrastructure & Identity Services. Zuvor studierte an der ETH Zürich Hochenergiephysik, doktorierte am CERN in Genf und war in verschiedenen Funktionen tätig, unter anderem auch in den USA.

E-Mail

Neu: SNF-Forschende dürfen SWITCHengines-Nutzung vollumfänglich weiterverrechnen

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) bestätigte gegenüber SWITCH, dass SWITCHengines offiziell seit 1. Januar 2018 zu den Dienstleistungen gehören, die Forschende für ihre Projekte vollumfänglich weiterverechnen dürfen. SWITCH verfolgt weder kommerzielle Zwecke noch ist sie auf die Realisierung eines Gewinns ausgerichtet. Der vom Stiftungsrat verabschiedete Tarif für SWITCHengines ist verbindlich für alle Hochschulen und kommt deshalb auch bei vom SNF geförderten Projekten ohne Änderung zur Anwendung.

Weitere Beiträge