Community Service Hub: Auf dem Weg zur Realität

Im Innovationsprojekt «Community Service Hub» konnte kürzlich die Proof-of-Concept Phase erfolgreich abgeschlossen werden. Erfahren Sie, welche entscheidenden Schlüsse aus dem Innovationsprojekt gezogen wurden und wie es weitergeht.

Text: Sebastian Sigloch, publiziert am 06.04.2018

Die Idee einer zentralen Austauschplattform für digitale Lösungen, von der die gesamte akademische Forschungs- und Bildungslandschaft in der Schweiz profitieren wird, entstand "bottom-up" aus der Community vor etwas mehr als zwei Jahren. Seither durchlief die Idee verschiedene Stufen der Konzeption und Evaluation. Mitte 2017 entschied SWITCH, eine Evaluation des Geschäftsmodells für den Community Service Hub zu starten. Gemeinsam mit diversen Partnern aus dem Hochschulumfeld wurde das Geschäftsmodell des Community Service Hub entlang einer Vision auf Herz und Nieren geprüft. Das Projektteam entwickelte verschiedene Geschäftsmodell-Szenarien und analysierte deren Machbarkeit und Mehrwerte für verschiedene Beteiligte in der akademischen Landschaft.

Die Resultate aus dem Proof-of-Concept bestärken SWITCH im Entschluss, die Aktivitäten rund um den Community Service Hub weiterzuverfolgen.

Auf dem richtigen Weg

Die Ergebnisse des Innovationsprojekts sind überaus positiv. In kurzer Zeit ist es uns gelungen, erste Community Service Hub Fans zu gewinnen. Bei diesem Projekt steht nicht nur die technische Plattform im Zentrum, sondern es geht vielmehr auch um wertvolle Beziehungen, die sich aus diesem einzigartigen Zusammenschluss ergeben. Akademische Service Provider etwa werden in der Bekanntmachung und Vermarktung von digitalen Services unterstützt. Auf der anderen Seite erhalten Partner als Bezieher von akademischen Services einen transparenten Zugriff auf ein qualitäts-geprüftes Portfolio von relevanten akademischen Services. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass alle involvierten Parteien durch das Geschäftsmodell des Community Service Hub profitieren – und dies in mehrfacher Weise. 

Auch die vorgesehene Rolle von SWITCH als Mediator macht für alle Beteiligten Sinn, da die Stiftung aus vertrauensvoller Partner in der Schweizer Hochschullandschaft wertgeschätzt wird.

Die nächsten Schritte bis zum Ziel

Die Resultate aus dem Proof-of-Concept bestärken SWITCH im Entschluss, die Aktivitäten rund um den Community Service Hub weiterzuverfolgen. Um den reibungslosen Übergang in die operative Betriebsphase sicherzustellen, wird es bei SWITCH in Kürze personelle Verstärkung geben. In diesem Jahr sollen bereits spürbare Erfolge vermeldet werden können.

Die vorgesehene Rolle von SWITCH als Mediator macht für alle Beteiligten Sinn, da die Stiftung aus vertrauensvoller Partner in der Schweizer Hochschullandschaft wertgeschätzt wird. (Video: SWITCH)

An dieser Stelle möchte sich SWITCH bei allen Projektbeteiligten bedanken. Die tatkräftige Unterstützung aus der Forschungs- und Bildungslandschaft ist von unschätzbarem Wert für dieses ambitiöse Vorhaben. Der offizielle Abschluss dieser intensiven Zusammenarbeit wird Mitte April bei einem Social Event gefeiert. Ein besonderer Dank gebührt auch swissuniversities, die sich in Form einer Teilfinanzierung über ein P5-Programm am Community Service Hub beteiligt hat. Sollte die "Koordinationsstelle wissenschaftliche Information" 2021 durch swissuniversities ins Leben gerufen werden und SWITCH wie aktuell vorgesehen einen Leistungsauftrag erhalten, so kann das Service Management wie im Community Service Hub vorgesehen ein zentrales Element zur Erbringung des Leistungsauftrags darstellen.

Über den Autor
Sebastian   Sigloch

Sebastian Sigloch

Sebastian Sigloch stiess im Februar 2015 als Innovation & Business Developer Manager zu SWITCH. Er doktorierte im Bereich Internet Economics in Cambridge und hat einen Abschluss in Business Development an der École Superieure de Commerce in Clermont-Ferrand und in Business Information Technology an der Hochschule Reutlingen.

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Innovation
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