Diese Story ist aus der Kategorie Internet und Domains und dem Dossier Sicherheit und Stabilität

"Wir vergessen, dass der Toaster ein Computer ist."

Die Sicherheitsexperten Mikko Hyppönen und Serge Droz erörtern, wo die Cybergefahren der Zukunft lauern.

Text: Anja Eigenmann, publiziert am 04.02.2016

In einer Programmpause während des Domain pulse 2016 diskutierten der finnische Keynote-Speaker Mikko Hyppönen von der Firma F-Secure und Serge Droz von SWITCH miteinander über Cybergefahren. Sie analysierten, wie sich die Sicherheitsbedrohungen im Lauf der Zeit verändert haben und wo künftige Gefahren im Cyberspace lauern werden.

Beide sind sich einig, dass der Löwenanteil der aktuellen Internet-Risiken von monetär getriebenen Verbrecherorganisationen erzeugt wird.

Beide sehen auch grosse Gefahren mit dem "Internet of Things" auf uns zukommen. Dabei können scheinbar harmlose Gebrauchsgüter, wie ferngesteuerte Toaster oder Solarpanels, als Zutrittspforte zum privaten oder geschäftlichen Netzwerk dienen. "Das Internet der Dinge ist nicht das Ziel; es ist nur das Eintrittstor", betont Mikko Hyppönen.

Hyppönen warnt ausserdem vor Terroristen: Diese könnten es auf Infrastrukturen abgesehen haben, die für Cyberkriminelle bisher uninteressant sind, weil sich damit kein Geld machen lässt. Er denkt dabei an Wasseraufbereitungsanlagen, Nahrungsmittelproduktionsstätten, Kraftwerke und dergleichen; Anlagen also, die computergesteuert, kritisch und verletzlich sind.

Droz und Hyppönen kommen zum Schluss, dass wir neue Wege finden müssen, um unsere Systeme zu schützen. Auch wenn es nicht einfach ist.

Das untenstehende Video ist ein Ausschnitt aus dem Gespräch, in dem die Sicherheitsexperten die Sicherheitsherausforderungen der Zukunft besprechen.

Präsentation von Mikko Hyppönen
Ankündigung Highlights Domain pulse
Programm Domain pulse
Medienmitteilung zum Domain pulse
 

 

Neue Wege finden, um unsere Systeme zu schützen: Mikko Hyppönen (links) und Serge Droz von SWITCH im Gespräch am Domain pulse.
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