Diese Story ist aus der Kategorie Dienstleistungen und dem Dossier Procurement

Im Dutzend günstiger

SWITCH bietet eine neue Dienstleistung an: SWITCHprocure. Damit wird die Beschaffung im IT-Bereich einfacher.

Text: Immo Noack, publiziert am 01.04.2014

Am Anfang war ein Auftrag: Der Stiftungsrats-Ausschuss verpflichtete im Mai 2012 die Geschäftsstelle von SWITCH, ein Kompetenzzentrum für die Lizenzierung von Software und andere IT-Güter und -Dienstleistungen aufzubauen. Der neue Bereich solle Hochschulen und Universitäten beim IT-Einkauf unterstützen, damit diese ihre Mittel effizienter einsetzen könnten. Wir, das Procurement-Team von SWITCH, vertreten heute die Interessen von bis zu 85 000 Hochschul-Mitarbeitenden und ca. 270 000 Studierenden – ein nicht unerheblicher Marktanteil im Education-Sektor. Das macht uns auch für Lieferanten und Hersteller zu einem interessanten Partner.

Das Grundkonzept der neuen Dienstleistung SWITCHprocure hat sich anderweitig bereits bewährt: In den Niederlanden deckt SURFmarket die Bedürfnisse des gesamten Bildungsbereiches seit 22 Jahren erfolgreich ab. In der Schweiz hat das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) ähnliche Aufgaben für den Bund, die Schweizer Informatikkonferenz (SIK) für die öffentliche Hand und Educa für die Schulen vom Kindergarten bis hin zum Gymnasium. Natürlich unterscheiden sich nicht nur die Zielpublika dieser Institutionen von denen von SWITCHprocure, sondern auch die Aufgaben und Beschaffungsvolumina. Entsprechend hatten wir vom Procurement-Team die Aufgabe, ein passendes Konzept dafür zu entwickeln.

Interessen der Kunden systematisch eruiert

Massgebend für uns von SWITCHprocure sind die spezifischen Bedürfnisse unserer Kunden. Wir setzen uns intensiv damit auseinander, wie die IT und deren Einkauf bei den verschiedenen Institutionen organisiert sind, wie sich deren Abläufe präsentieren, wo die jeweiligen Herausforderungen liegen und welche Leistungen man von uns erwartet. Dafür führten wir umfassende Gespräche mit den IT-Verantwortlichen der Institutionen und Partnerorganisationen einerseits sowie mit den Lieferanten anderseits. Wir bildeten eine Arbeitsgruppe, in welcher die grundlegenden Bedürfnisse der Hochschulen besprochen werden. Für Detailfragen arbeiten wir mit Expertengruppen aus den beteiligten Institutionen zusammen.

Was das Hauptinteresse unserer Kunden ist, liegt auf der Hand: Sie wollen einfach und rechtlich abgesichert zu preiswerten, qualitativ hochwertigen und zweckmässigen IT-Dienstleistungen und -Gütern kommen. Sie wollen Antworten auf anspruchsvolle Fragen und Erfahrungen austauschen. Entsprechend fungieren wir von SWITCHprocure als zentraler Ansprechpartner für die Hochschulen und Lieferanten. Wir bündeln die Interessen, vereinfachen administrative Abläufe und stellen Informationsplattformen zur Verfügung.

Ausserdem wollen wir den Zugang zu verschiedenen Services erleichtern und eine neutrale Beratung in rechtlichen Belangen rund um das Beschaffungswesen bieten. Auf Wunsch können wir künftig auch Auftragsausschreibungen gemäss den WTO-Regeln sowie Weiterbildungen und Veranstaltungen offerieren.

Auf den Punkt gebracht, bietet SWITCHprocure den Kunden einen bedeutenden Vorteil, den man auf den ersten Blick nicht gleich sieht: Dank vereinfachten Abläufen und tieferen Kosten im IT-Bereich verfügen die beteiligten Institutionen schliesslich über mehr Mittel für Lehre und Forschung. Und das ist doch ihre Kernaufgabe.

www.switch.ch/procure

SWITCHprocure als Fotostory

Dieser Text ist im SWITCH Journal Oktober 2013 erschienen.
Über den Autor
Immo   Noack

Immo Noack

Seit November 2012 leitet Immo Noack das Procurement-Team von SWITCH. Davor war er unter anderem an der ETH Zürich und beim Projekt Neptun tätig. Ursprünglich hat er Elektroingenieur studiert.

E-Mail

Peter Schaad

Im August 2012 stiess Peter Schaadzu SWITCH. Er ist seit 13 Jahren in der IT-Beschaffung tätig. Von Haus aus ist er Betriebsökonom.
peter.schaad@switch.ch

Weitere Beiträge