Erfolgreicher Lernen in der persönlichen Wohlfühlzone
Schweizer Studierende wollen immer und überall, von Tablet, Handy und Co. aus auf ihre persönlichen Lerninhalte zugreifen. Sie möchten auch nach dem Studium volle Kontrolle über individuell aufgebaute Lernumgebung. Schweizer Hochschulen möchten dies gern ermöglichen, stehen aber vor grossen Stolpersteinen. Genau die will SWITCH im Kooperationsprojekt "Learning Infrastructure" beiseiteschaffen.
Erster Schritt: Rekognoszieren
In einer ersten Phase analysiert SWITCH mit der Hochschul-Community einerseits die Anforderungen der Nutzenden an persönliche Lern- und Arbeitsumgebungen. Welche Wissens-Artefakte – Webdienste, Programme, Werkzeuge – ermöglichen das optimale Lernen?
Andererseits gilt es zu klären, welche Chancen diese Nutzungsszenarien für die Neugestaltung des nationalen Lehr- und Bildungsbereichs bietet. Dazu gehören Überlegungen im Bereich:
- Datenmanagement
- Kompetenzmanagement
- Lernhilfen
- Kollaborationsmöglichkeiten, z.B. Integration beliebter Kommunikationsdienste wie Skype, Twitter etc.
- Integration sozialer Netzwerke
- Stellenmarkt und -suche
- Zugangskontrolle und
- flexible Erweiterbarkeit.
Zweiter Schritt: Ausbauen
Erfahrungen in Sachen PLEs hat SWITCH bereits im Zuge der AAA/SWITCH-Projekte gewonnen. Mit der Entwicklung eines PLE-Konzepts, mit dem Hochschulen ihren Angehörigen den Einsatz verschiedenster "Social-Software"-Werkzeuge erlaubt und das lebenslang nutzbar ist, geht das Projekt nun einen grossen Schritt weiter. Zudem gilt es, die entwickelten Lern-Werkzeuge an möglichst vielen Einrichtungen anzubieten, die entsprechenden Lernumgebungen einzurichten und attraktiv zu gestalten.
