Wie sicher ist die digitale Schweiz?

Podiumsdiskussion am DNSSEC Day 2019 zum Einsatz offener Internet Sicherheitsstandards in der Schweiz.

Publiziert am 28.11.2019

Die weltweiten DNS-Hijacking-Kampagnen dieses Jahr machten deutlich, wie empfindlich die Internetinfrastruktur ist. Auch in der Schweiz nehmen Cyberangriffe auf Unternehmen, kritische Infrastrukturen, aber auch Einzelpersonen beständig zu. Und trotzdem gehört die Schweiz bei der Adaption von Sicherheitsstandards im Internet eher zu den Schlusslichtern in Europa. So liegt beispielsweise die Verbreitung von DNSSEC-signierten Domain-Namen gerade mal bei 5% in der Schweiz, beim Spitzenreiter Niederlanden hingegen bei 54%. Das ist erstaunlich, denn die technische Umsetzung ist inzwischen unkompliziert.

Wie erreichen wir angemessene Sicherheitsstandards in der Schweiz? Und was sind entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Einführung?

Zum Auftakt wurde in zwei Kurzreferaten das Thema beleuchtet:
Michael Hausding, Competence Lead DNS & Domain Abuse, SWITCH, sprach über die Sicherheitsstandards in der Schweiz, warum die Adoption so wichtig ist und wo die grossen Hürden liegen. 

Michiel Henneke, Senior Marketeer, SIDN (Stichting Internet Domeinregistratie Nederland) berichtete von der erfolgreichen Einführung von DNSSEC in den Niederlanden mit einigen konkreten Beispielen: 
DNSSEC und offene Standards: was eine Registrierungsstelle machen kann.

Im Panel Fördern, regulieren, mehr Anreize? diskutierten anschliessend unter Moderation von Markus Kummer, Internet Governance Experte, Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

 

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