Mehr Leistung für Data-Science-Kurse

Die Universität St. Gallen setzt auf SWITCHengines für ihr Data-Science-Programm – eine Erfolgsgeschichte.

Text: Cornelia Puhze, publiziert am 07.08.2019

Daten werden als das neue Öl bezeichnet – doch nur wenige verfügen über die nötigen Fähigkeiten, um aus dieser Ressource einen Mehrwert zu schaffen. Um Studierende mit diesen Schlüsselkompetenzen auszurüsten, konzipierten die Professoren Juan-Pablo Ortega und Johannes Binswanger von der Universität St. Gallen einen Kurs, der die Grundlagen von Data Science vermittelt. Das Lehrprogramm Data Science Fundamentals (DSF) ist offen für alle Bachelor-Studierenden, die mehr über die Grundlagen der Datenverwaltung, des Machine Learning und der statistischen Analyse erfahren möchten.

Während des Kurses lernen 60 Studierende, mit grossen Datenmengen umzugehen und Algorithmen zu programmieren. Dazu müssen viele Daten eingepflegt, gespeichert und verarbeitet werden. «Wir haben das DSF-Programm 2017 ins Leben gerufen und rasch realisiert, dass die technischen Voraussetzungen für den Kurs eine Herausforderung sind», erinnert sich Juan-Pablo Ortega, Prof. PhD. Fachbereich für Mathematik und Statistik, Universität St. Gallen.

«SWITCHengines ermöglicht ortsunabhängiges Unterrichten von grossen Gruppen. Die Studierenden können die Aufgaben zu Hause bearbeiten. Die Rechenleistung und die maschinellen Ressourcen können dann entsprechend dem im Unterricht behandelten Thema angepasst werden.»

Anastasija Tetereva, PhD, Postdoc an der Beratungsstelle für Empirische Wirtschaftsforschung des Schweizerischen Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung, Universität St. Gallen.

Neben der Rechenleistung erfordert diese Art von Kurs eine sehr flexible Arbeitsumgebung für die Studierenden – flexibel hinsichtlich des Standorts, der Software und der Arbeitsinstrumente. «Wir hatten Schwierigkeiten mit den ursprünglichen technischen Lösungen und begannen deshalb, uns nach etwas anderem umzusehen. Mit SWITCHengines haben wir nun eine gebrauchsfertige Kursumgebung», sagt Juan-Pablo Ortega.

Einfache Einrichtung

Der Konfigurationsprozess ist einfach: Aufeiner einzelnen Virtuellen Maschine (VM) werden die erforderliche Software und das Datenverteilungssystem installiert. Mit einem einzelnen Klick können dann Kopien für alle Studierenden erstellt werden. Die Konfiguration dient auch als Grundlage für die Erstellung künftiger Kurse.

Flexibler Arbeitsbereich

Dank dieser Systemarchitektur muss auf den Laptops der Studierenden keine lokale Software installiert werden. Die Studierenden können zu Hause an den Aufgaben arbeiten, ohne dass ein hohes Risiko technischer Schwierigkeiten besteht. Darüber hinaus können die Rechenleistung und die maschinellen Ressourcen entsprechend dem im Unterricht behandelten Thema angepasst werden. Alle Studierenden werden mit einem individuellen System (VM) ausgestattet. Im Vergleich zu einer Lösung, bei der viele Benutzer mit einem Server verbunden sind, wird dadurch das Ausfallrisiko minimiert.

Kostentransparenz und Support

Weitere Aspekte, die die Universität St. Gallen davon überzeugte, mit SWITCHengines zu arbeiten, waren die Kostentransparenz und der von SWITCH geleistete Support, erklärt Anastasija Tetereva:«Als Teil der akademischen Landschaft versteht SWITCH unsere Bedürfnisse und hat uns geholfen, die beste individuelle Lösung für unser Data-Science-Lehrprogramm zu finden.»

SWITCHengines

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