SWITCHhub in Retrospektive

SWITCH pflegt einen systematischen Innovationsprozess. Dank diesem gezielten Vorgehen konnten schon diverse Projekte ins Leben gerufen werde. Ein prominentes Beispiel ist der Community Service Hub, der aktuell unter dem Namen SWITCHhub in eine operative Dienstleistung umgesetzt wird.

Text: Sebastian Sigloch, publiziert am 29.11.2018

SWITCH versteht Innovation als die nachhaltige Sicherung von Mehrwert zu Gunsten ihrer Stakeholder. Dieser Mehrwert wird gesichert, indem wir Bestehendes verbessern und Neues erschaffen. Die Innovationsaktivitäten der SWITCH Mitarbeitenden sind ein zentraler Aspekt für die Erfüllung der Stiftungszwecks. Als integraler Bestandteil der Schweizer Hochschulgemeinschaft arbeiten sie an partnerschaftlich-entwickelten ICT-Lösungen zur Befähigung von Anwendern innerhalb und ausserhalb der akademischen Welt. 

Die Stufen des Innovationsprozesses

Alle wertvollen Ideen basieren primär auf dem Verständnis von Bedürfnissen und Problemstellungen in der Hochschullandschaft. Mitarbeitende von SWITCH identifizieren diese Informationen, indem sie entweder proaktiv auf Schlüsselpersonen und -gruppen aus der Community zugehen oder auf Feedback der Interessensgruppen reagieren. Nach einer Phase der Verständnisstärkung und Ideenbildung werden diese Ideen im SWITCH Innovationsprozess vermerkt. Anschliessend werden die Ideen kontinuierlich an den richtigen Stellen bei SWITCH durch definierte Bewertungskriterien evaluiert und diskutiert. 

Wird eine Idee für den nächsten Schritt ausgewählt, so wird diese entweder in die operative Umsetzung oder in ein Innovationsprojekt überführt. In Innovationsprojekten werden die Problemlösungen bei Bedarf erneut durchleuchtet und frühzeitig durch Prototypen oder Pilotprojekte in der Community – z.B. mit Hilfe von Geschäftsmodellen und Use-Cases – getestet und verifiziert. Wenn ein Prototyp auf ein breites Bedürfnis in der Community stösst, kann sich SWITCH für eine operative Umsetzung entscheiden. 

Eine Innovation haben wir erst erreicht, wenn eine nachhaltige Nutzenverbreitung an den Schweizer Hochschulen entstanden ist.

Durch dieses schrittweise Vorgehen spart SWITCH wertvolle Ressourcen und setzt diese nur dort ein, wo die Stiftung einen wichtigen Mehrwert für die Community leisten kann. 

Per unserer Definition ist eine Innovation erst erreicht, wenn eine nachhaltige Nutzenverbreitung an den Schweizer Hochschulen entstanden ist.

Vom Community Service Hub zum SWITCHhub 

Dem SWITCHhub liegen 18 sinnverwandte Ideen aus dem SWITCH Innovationsprozesses zu Grunde. Auf Basis dieser Ideen wurde Hypothesen definiert, welche zusammen mit Hochschulen aus der Community in ein Service Brokerage Modell überführt wurden. 

Dieses Modell wurde anschliessend durch einen Proof-of-Concept mit ausgewählten Use-Cases in einer Cloud-Lösung getestet und sukzessive verfeinert. Ein essenzieller Erfolgsfaktor für das Innovationsprojekt war die Teilnahme von neun Hochschulpartnern aus der Community.

Nach der Freigabe des Innovationsprojektes durch die SWITCH Geschäftsleitung wird der "Community Service Hub" nun als SWITCHhub in eine operative Dienstleistung umgesetzt. Dieses Vorhaben wird von unserem neu-gegründeten Geschäftsbereich Digital Solutions & Coordination unter Federführung von Marco Dütsch vorangetrieben. 


 

 

Über den Autor
Sebastian   Sigloch

Sebastian Sigloch

Sebastian Sigloch stiess im Februar 2015 als Innovation & Business Development Manager zu SWITCH. Er doktorierte im Bereich Internet Economics in Cambridge und hat einen Abschluss in Business Development an der École Superieure de Commerce in Clermont-Ferrand und in Business Information Technology an der Hochschule Reutlingen.

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