Backup einfach gelöst

Viele IT-Verantwortliche Schweizerischer Hochschulen sehen sich mit wachsenden Datenmengen konfrontiert. Den stabilen Betrieb der internen IT-Infrastruktur mit der nötigen Flexibilität sicherzustellen stellt sie immer wieder vor neue Herausforderungen.

Text: Doron William, publiziert am 29.08.2019

Verflixt, dass die vor einem Jahr berechnete Datenmenge von der effektiven jetzt so stark abweicht. Ein neues Forschungsprojekt generiert viel mehr Daten als geplant und die Userdaten wurden auch unterschätzt. Zusätzlich der Beschluss aus Sicherheitsgründen alle Daten nicht nur zwei, sondern neu vier Wochen und wichtige Daten sogar bis zu 6 Monaten aufzubewahren. Weiter wird natürlich gewünscht, dass die Daten unabhängig vom Alter in kurzer Zeit zurückgeholt werden können.

Wie soll dies nun kostenoptimiert aufgesetzt werden, damit die Lösung auch zukünftig flexibel und skalierbar ist? Als erstes müsste die erwartete Datenmenge neu geschätzt und danach die IT-Infrastruktur ausgebaut werden. Dies ist mit hohen Sprungkosten verbunden und dauert schnell einmal 8-12 Wochen, bis die Infrastruktur physisch zur Verfügung steht. Damit bei zusätzlichem Wachstum nicht nochmals ausgebaut werden muss, wird häufig eine grosszügige Reserve eingerechnet. Diese Lösung ist somit weder wirtschaftlich sinnvoll noch genügend flexibel um auf Änderungen zu reagieren.

Neben Speichersystemen mit rotierenden Festplatten werden in diesem Kontext z.B. häufig Tape-Systeme eingesetzt. Technologiebedingt dauert ein Restore von Tape lange, vor allem wenn es nur noch um einzelne Objekte geht. Zudem müssen alle Tapes in der Tape-Library bleiben, damit die Tapes jederzeit verfügbar sind. Dies verunmöglicht eine Auslagerung an einen anderen Standort.

ObjectStore als skalierbarer Speicher

Als Ersatz, z.B. von Tapes, wird seit ein paar Jahren immer häufiger ObjectStore eingesetzt, um Daten an einem anderen Standort und für längerer Zeit aufzubewahren. Dies wird durch eine Schnittstelle sichergestellt (z.B. S3). Wenn eine Backup-Software wie Veeam oder Rubrik diese Schnittstelle integriert, kann SWITCHengines ObjectStore (S3) mit sehr wenig Konfigurationsaufwand eingebunden werden. Der ObjectStore dient nun als skalierbarer Speicher, wo alle älteren Backups oder sogar eine 1:1 Kopie der Backupdaten kostengünstig aufbewahrt werden können.

ObjectStore hat den grossen Vorteil, dass die Daten jederzeit sofort und ohne Verzögerung zur Verfügung stehen. Ob der Start mit einer geringen (Gigabyte) oder einer grösseren Datenmenge von mehreren hundert Terrabytes stattfindet, spielt dabei keine Rolle.

SWITCHengines garantiert stabilen Service

Da SWITCHengines direkt am SWITCHlan angebunden ist, entstehen für die Universitäten keine zusätzlichen Kosten – der eingehende und ausgehende Datenverkehr ist somit immer kostenlos. Data@Switch garantiert, dass die Daten immer in Zürich oder Lausanne abgelegt sind. Da SWITCH als Stiftung zu 100% den Universitäten gehört, können Hochschulen direkt auf die Weiterentwicklung der Dienstleistung SWITCHengines Einfluss nehmen. Durch diese Governance-Mechanismen kann SWITCHengines einen stabilen Service garantieren.

Es stehen zwei Preismodelle zur Verfügung. Im «Pay as you Go» Model wird nur der ObjectStore bezahlt der wirklich belegt ist. Dies eignet sich für kleinere Datenmengen. Wenn eine gewisse Datenmenge (>50TB) vorhanden ist und von einem Wachstum ausgegangen wird, gibt es Vertragsmöglichkeiten. Hierfür verpflichtet sich eine Hochschule für eine gewünschte Zeitspanne (von 2-5 Jahren) mit einer Mindestdatenmenge und bekommt dafür einen vergünstigten Preis, der für diese Zeitspanne zugesichert wird.

Somit verfügen die Hochschulen über eine hoch-skalierbare Lösung die sich in kürzester Zeit an die Bedürfnisse der Universität anpasst und zukunftssicher ist.

Wenn auch Sie zur wachsenden Anzahl von Institutionen gehören wollen, welche eine solche Lösung mit SWITCH realisieren möchten, stehen wir ihnen gerne für eine unverbindliche Abklärung zur Verfügung. Weitere Informationen: https://www.switch.ch/engines/enterprise 

Über den Autor
Doron   William

Doron William

Doron William ist seit August 2017 bei SWITCH als Solution Architect Cloud für SWITCHengines tätig. Er sammelte in den letzten 9 Jahren als Fachspezialist bei grossen Unternehmen in der IT Branche Erfahrungen im Aufbau und Betrieb grosser Cloud-Infrastrukturen mit hohen Verfügbarkeits- und Performanceanforderungen.

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