Rechenleistung und Speicherplatz weltweit nutzen

Für ein weltbekanntes Forschungsinstitut wie das CERN, das über Partnereinrichtungen in der ganzen Welt verfügt, ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit grundlegend. In einem Gespräch mit SWITCH zeigt Tony Cass, welche Vorteile dies für die internationale Forschung bietet.

Publiziert am 20.06.2019

Tony Cass, als Leiter der Gruppe IT-Kommunikationssysteme IT-CS sind Sie für eine breite Palette an Infrastrukturdienstleistungen am CERN verantwortlich. Um welche genau handelt es sich dabei?

Zunächst einmal um die internen Netzwerke, über die wohl jede Einrichtung verfügt: W-LAN auf dem gesamten Campus sowie Kabelnetze, die alle Gebäude der einzelnen CERN-Standorte verbinden. Dann verfügen wir noch über ein Hochleistungsrechenzentrum, das die Verbindung zum paneuropäischen Forschungsnetzwerk GÉANT, zum ESnet und zu unseren Partnereinrichtungen weltweit sicherstellt. Zudem besteht ein eigenes Netzwerk für alle Anlagen, die für den Betrieb der Beschleuniger wesentlich sind. Auch die Festnetz- und Mobiltelefonverbindungen sowie ein TETRA-Digitalfunknetz für Feuerwehr und Rettungsdienst werden von uns sichergestellt.

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