Wie Innovation funktioniert – der SWITCH-Weg

Es gibt viele bewährte Methoden, um Innovationsprozesse von der Ideensuche über die Entwicklung bis zum Markterfolg zu gestalten. Diese sind hilfreich, aber nicht hinreichend. Wir bei SWITCH gehen hier unseren eigenen Weg.

Text: Christine Lanner, publiziert am 29.05.2020

Das Ziel von Innovation ist nach unserem Verständnis die nachhaltige Sicherung von Mehrwert zu Gunsten unserer Stakeholder. Wir erreichen dies, indem wir Bestehendes verbessern und Neues schaffen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Stärken in den heutigen Schlüsselkompetenzbereichen ist demnach für uns ebenso wichtig wie das Erschliessen neuer Themengebiete.

Innovationsförderliche Kultur

Ideen entwickeln sich, wenn Freiraum für Kreativität, Diversität und Kollaboration geschaffen wird. Die persönliche Haltung jedes Einzelnen ist entscheidend: Offen sein für Neues, informiert, neugierig und gut vernetzt mit dem Umfeld bleiben, aber auch Fehler als Lernquellen nutzen – diese innovationsförderlichen Kulturelemente haben sich bei SWITCH bewährt.

Bottom-up und top-down

Im Führungsverständnis von SWITCH ist jeder Mitarbeitende auch für Innovation verantwortlich. Alle sollen bottom-up mitdenken, neue Ideen generieren und Vorschläge machen. Zudem gibt es top-down einen systematisierten, unternehmensweiten Innovationsprozesses, der unter der Leitung des Business Development koordiniert wird. Beide Ansätze sind wichtig und ergänzen sich. Ideen werden je nach Relevanz entweder im bereichs- oder unternehmensweiten «Ideenpool» erfasst und gemanagt.

Gut vernetzt mit Kunden und Partnern

Viele Innovationsaktivitäten und Dienstleistungen entstehen bei SWITCH traditionell in Arbeitsgruppen, die sich in der Regel aus Vertretern unserer Kunden und Partner sowie aus internen Experten zusammensetzen. Auf diesem Weg fliessen die Bedürfnisse und Erfahrungen laufend in die gemeinsamen Aktivitäten ein. Lesen Sie dazu als Beispiele die Storys über den Netzwerkbereich und SWITCH-CERT.

Blick in die Zukunft

Eine weitere Grundlage für Innovationsaktivitäten ist die systematische Verfolgung relevanter Trends. Das Instrument des "Trendradars" speist sich aus dem gebündelten Know-how von Experten. Lesen Sie hierzu die Story über unser Trendradar für digitale Identitäten und was wir daraus für die Zukunft lernen.

Neue Wege wagen

Was tun, wenn gute Ideen vorhanden sind, aber die nötigen Kompetenzen für deren Realisierung fehlen? Die von SWITCH entwickelte Vision eines "Forschungsdaten-Konnektoms" ist ein solches Beispiel. Angeregt in einem Workshop mit unserem Stiftungsrat entstand die Idee der "Innovation Labs". Dieses Gefäss erlaubt es, gemeinsam mit Know-how-Trägern aus verschiedenen Kompetenzbereichen neue Themen agil zu bearbeiten. So kann es gelingen, Schritt für Schritt neue Wissensgebiete zu erschliessen. Lesen Sie hierzu die Story wie wir den Schritt in neue Wissensgebiete wagen.

Management-Innovation

Um unsere Zukunftsfähigkeit zu sichern, ist nicht nur die Entwicklung von Leistungen und Technologien wichtig. Parallel dazu gilt es, mit fortschrittlicher Organisations- und Mitarbeiterentwicklung optimale Voraussetzungen für eine innovationsförderliche Unternehmenskultur zu schaffen. Ziel dabei ist es, als Gesamtorganisation in der Lage zu sein, rasch und flexibel Veränderungen als Chancen zu nutzen. Lesen Sie dazu ein Beispiel, wie wir mit agilen Führungsinstrumenten Veränderungen angehen und aus Fehlern lernen.

Für den kreativen Umgang mit der Zukunft gilt: Der Weg ist das Ziel!

 

 

 

Über den Autor
Christine   Lanner

Christine Lanner

Dr. Christine Lanner ist stellvertretende Geschäftsführerin und Leiterin des Geschäftsbereichs Management Services bei SWITCH. Sie führt das Kompetenzzentrum für betriebswirtschaftliche und interdisziplinäre Fragestellungen, verantwortet u.a. die Geschäftsentwicklung, die Marketing- und PR-Arbeit, Organisationsentwicklung und das Personalwesen sowie die Finanzen und das Controlling.

E-Mail

SWITCH Journal

Dieser Artikel erschien im SWITCH Journal, Ausgabe Mai 2020.

SWITCHJournal-Front_202005

PDF herunterladen

Weitere Beiträge