Mehr Leistung, Komfort und Sicherheit: so war 2018

SWITCH steht für mehr Leistung, Komfort und Sicherheit in der digitalen Welt. Von diesem Anspruch profitieren die Hochschulen, hochschulnahen Organisationen und weite Teile der Schweizer Internetwirtschaft. Einige Highlights von 2018.

Text: Peter KofmelAndreas Dudler, publiziert am 13.06.2019

Mehr Leistung

Seit Anfang Jahr ist SWITCHengines für Forschende in der Schweiz noch attraktiver. Sie können die Nutzungskosten vollumfänglich dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) weiterverrechnen, sofern sie SWITCHengines für Projekte nutzen, die vom SNF gefördert werden.

Mit der Initiative FUTURE UNIVERSITY hat SWITCH den Dialog rund um die Weiterentwicklung der Hochschulen im digitalen Zeitalter lanciert. Im September publizierten wir zusammen mit dem Think Tank W.I.R.E eine Studie, die anhand von Interviews mit Personen aus der Community realisiert wurde. Viele Erkenntnisse lassen wir nun direkt in die Strategiearbeiten von SWITCH einfliessen.

Gemeinsam mit unseren Partnern, Hochschulen, Kunden und Stiftungsräten haben die Mitarbeitenden alle hervorragende Arbeit geleistet und den Grundstein für Mehrwerte in den kommenden Jahren gelegt.

Dr. Andreas Dudler, Managing Director, SWITCH

Gemeinsam Lösungen finden, vereint auftreten und voneinander lernen: In enger Zusammenarbeit mit den Hochschulen handelt SWITCHprocure Rahmenverträge aus, beispielsweise mit Microsoft, Adobe oder TeamViewer. Das Ergebnis sind Einsparungen von rund drei Millionen Franken pro Jahr zugunsten der Hochschulen und hochschulnaher Institutionen.

Mehr Komfort

Die Schaffung des neuen Geschäftsbereichs Digital Solutions & Coordination vereint Kompetenzen in den Bereichen Einkauf, Rechtsberatung und technische Integration, die von immer mehr Kunden als Gesamtlösung nachgefragt werden. SWITCH entwickelt dazu den Marktplatz SWITCHhub, auf dem digitale Lösungen von Hochschulen, kommerziellen Anbietern und SWITCH der gesamten Community zur Nutzung angeboten werden.

Mit operativen Dienstleistungen wie etwa der SWITCH edu-ID sind wir ebenfalls zielstrebig vorangeschritten. Dies in technischer, aber auch operativer Hinsicht. Bereits sind erste Hochschulen dabei, auf die SWITCH edu-ID zu wechseln.

Mehr Sicherheit

Die wegen Phishing von SWITCH blockierten Domain-Namen haben sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verzehnfacht. Drive-By und Malware haben hingegen abgenommen. Im Kampf gegen die Cyberkriminalität setzt SWITCH auf Kooperationen mit MELANI und der Kantonspolizei Zürich, Fachstelle Cybercrime. Beides sind vom BAKOM anerkannte Stellen zur Bekämpfung von Cyberkriminalität. Dank dieser Zusammenarbeit konnte SWITCH 6'400 betrügerische Webshops aus dem Netz entfernen.

Der Swiss DNSSEC Pioneer Award wird an Organisationen und Einzelpersonen vergeben, die herausragende Leistungen bei der Umsetzung und Förderung von DNSSEC erbringen und so das Schweizer Internet sicherer machen. Der Gewinner des ersten Awards ist der Genfer Registrar Infomaniak. Als erster Registrar in der Schweiz signiert er neu registrierte Domain-Namen standardmässig mit DNSSEC. Insgesamt hat sich die Anzahl mit DNSSEC signierter Domain-Namen gegenüber dem Vorjahr um 65% erhöht.

Verkauf von switchplus

SWITCH verkauft ihre Tochtergesellschaft switchplus an die belgische Combell Group. Damit fokussiert sich die Stiftung auf ihr Kerngeschäft mit den Schweizer Hochschulen und sorgt weiterhin für die Sicherheit des Internets in der Schweiz. Der Verkaufserlös wird vollumfänglich im Sinne des Stiftungszwecks in innovative Dienstleistungen zugunsten der Hochschulen investiert. Dazu gehören das Netzwerk, die Sicherheit und das Identitätsmanagement.

Den Mitarbeitenden von SWITCH gebührt ein grosses Dankeschön für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2018. Gemeinsam mit unseren Partnern, Hochschulen, Kunden und Stiftungsräten haben sie alle hervorragende Arbeit geleistet und den Grundstein für Mehrwerte in den kommenden Jahren gelegt.

 

In einer Videobotschaft zieht Andreas Dudler Bilanz über das ereignisreiche Jahr 2018.

 

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